Blattkultur Hamburg, 8SAM Naturkosmetik, Die Haut - Spiegel unserer Seele.

Die Haut – Spiegel unserer Seele.

Die Augen sind der Spiegel unserer Seele, sagt man. Wahrscheinlich ist einiges wahr daran, aber mehr noch ist die Haut der Spiegel unserer Seele.
Viele Dinge, die wahr und wichtig sind, schlagen sich in unserem Wortschatz nieder. Daher stammen Redewendungen wie: Er hat eine dünne Haut, sie fühlt sich in ihrer Haut nicht wohl und etwas geht uns unter die Haut.
Die Haut ist mit einer Fläche von etwa 1,8 Quadratmetern und bis ca. 10 kg Gewicht unser größtes und eines unserer wichtigsten Organe. Sie erfüllt die unterschiedlichsten Aufgaben. Sie grenzt uns von der Außenwelt ab und hilft damit, ein inneres Gleichgewicht im Körper zu wahren. Sie schützt uns vor Umwelteinflüssen und nimmt viele verschiedene Aufgaben im Bereich der Wärmeregulation, des Immun- und Abwehrsystems wahr.
Sie ist auch das größte unserer Sinnesorgane. Mit ihr empfinden wir Kälte, Hitze, Schmerz oder Berührung. Ohne diese Warn- und Hinweisfunktion könnten wir nicht überleben.
Körperkontakt, den wir Menschen und auch viele Tiere zum Überleben und zur Bindung innerhalb einer Beziehung brauchen, kann nur über die Haut wahrgenommen werden. Jeder von uns kennt die beruhigende, tröstende Wirkung einer zärtlichen Berührung. Ein Kind, das ohne diese Kontakte aufwachsen muss, erleidet Schäden an Körper und Seele.
Der Zustand der Haut verrät auch viel über das Befinden unseres Gegenübers: ist das Gesicht gerötet? Vielleicht ist der andere verlegen, wütend oder hocherfreut. Wir lernen von Kindheit an, solche Signale zu deuten. Ist jemand kreidebleich? Wahrscheinlich geht es ihm nicht gut. Er ist vielleicht erschrocken, voller Angst oder
sein Kreislauf ist im Keller. Rote Flecken im Gesicht? Hektik oder Verwirrung könnten die Ursache sein. Diese biologischen Signale werden oft noch verstärkt. Wozu sonst dient dekorative Kosmetik? Rote, schimmernde Lippen deuten auf Jugend und Attraktivität hin. Zartes Rot auf den Wangen bedeutet Frische und Gesundheit.
Manche fügen diesen natürlichen Indikatoren sogar noch individuelle hinzu. Ein auffälliges Tattoo soll etwas aussagen, dem Mitmenschen eine Botschaft übermitteln. Sie können die Zugehörigkeit zu einer sozialen oder ethnischen Gruppe kennzeichnen oder dem Träger erlauben, sich abzugrenzen.
Die Haut ist fast so gesprächig wie unsere Zunge!

Und wenn es Probleme gibt?

Die Haut als eines der kompliziertesten und komplexesten Organe kann natürlich auch Störungen unterliegen. Die Dermatologie beschäftigt sich mit den organischen Erkrankungen der Haut. Es gibt Erkrankungen, die nur die Haut betreffen, wie zum Beispiel Mykosen (Pilzbefall) oder Akne. Sie werden mit Medikamenten oder speziellen Therapien behandelt.
Es gibt aber auch Hautirritationen und Hauterscheinungen, die eine Art Symptom für andere Erkrankungen darstellen. Eine ausgeprägte Anämie (Blutarmut) zum Beispiel zeigt sich an einer wächsernen Blässe des Erkrankten. Eine bleibende Blauverfärbung der Haut deutet auf einen Sauerstoffmangel, eine sogenannte Zyanose hin. Eine Lebererkrankung dagegen kann sich in einer deutlichen Gelbfärbung der Haut niederschlagen. Auch Stoffwechselstörungen und Diabetes lassen sich für einen erfahrenen Arzt am Zustand der Haut erkennen. Autoimmunerkrankungen manifestieren sich oft in der Haut, wie zum Beispiel Schuppenflechte oder Neurodermitis.

Seelische Ursachen

Eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin weist nach, dass fast jeder Dritte, der an einer Hauterkrankung leidet, auch psychische Probleme mit sich herum trägt. Es scheint, dass viele Hautkrankheiten seelische Ursachen haben können. Viele Probleme mit der Haut haben ihren Ursprung in genetischer Veranlagung, aber ob und wann diese Erkrankung ausbricht liegt zu einem nicht unerheblichen Teil an der seelischen Verfassung des Betroffenen. Gerade auch Depressionen und Angsterkrankungen scheinen sich in der Haut zu manifestieren. Höchstwahrscheinlich sind es sogenannte Neuropeptide, die durch die Blutbahn bis zu den betroffenen Organen gelangen und dort ihre schädliche Wirkung entfalten. Bekannt ist ja, dass Neurodermitis sich durch Stress verschlimmern, dass sich lange unterdrückte Wut in Urtikaria (Nesselsucht) äußern kann.
Japanische Wissenschaftler stellten nach dem furchtbaren Erdbeben 1995 in Kobe fest, dass sich bei rund 40 Prozent der an Neurodermitis Erkrankten nach der Katastrophe die Symptome ihrer Krankheit spürbar verstärkten. Der erlebte Stress wirkte sich deutlich aus. Es scheint eine enge Verbindung zu geben zwischen Gehirn, Hormon- und Immunsystem, die sich bei Belastung und Stress auch in der Haut bemerkbar macht. Unsere Emotionen haben offenbar keinen geringen Einfluss auf unser Immunsystem und damit auch auf viele Hautreaktionen. Es lohnt sich also achtsam mit uns selbst umzugehen.
Manche gehen sogar noch weiter und ordnen bestimmte Gefühle oder Stimmungen die entsprechenden Hautreaktionen zu: Pickel und Pusteln im Gesicht deuten auf einen möglichen Minderwertigkeitskomplex. Hautprobleme an den Händen machen auf ein Ungleichgewicht zwischen Geben und Nehmen aufmerksam. Vielleicht gehen diese Deutungen zu weit, lassen sich nicht definitiv beweisen, aber sie zeigen doch, dass unsere Haut ein sehr sensibles und komplexes Organ ist. Wechselwirkungen mit der Psyche sind wahrscheinlich.

Was sollen wir daher beachten?

Bei Problemen mit der Haut lohnt es sich auf jeden Fall, auch andere organische Erkrankungen untersuchen zu lassen. Und wir sollten auf unser emotionales Wohlbefinden achten. Gefühle zu unterdrücken, sie einfach nicht zu beachten, ist sicher ein schlechter Weg mit ihnen umzugehen. Wie man sieht können sie sich auf andere Weise bemerkbar machen, wenn man sie ignoriert. Fürsorglich und achtsam mit uns selbst umzugehen dagegen ist gut für unsere Gesundheit.
Eine gute, wertvolle Pflege erfüllt außer den physiologischen auch eben diese emotionalen Bedürfnisse. Wir geben uns selbst, unserer Haut, etwas Gutes, wir sorgen für uns, sind uns selbst gegenüber fürsorglich. Dieses Gefühl ist wohltuend und gesund.
Bei der Biokosmetik der Pflegelinie 8sam kann man sicher sein, dass auch unser Gewissen ruhig sein kann. Alle Inhaltsstoffe sind vegan, stammen aus natürlichem Anbau oder aus Wildsammlungen, werden fair gehandelt und schützen das Tierwohl. Das zu wissen beruhigt und entspannt. Biokosmetik von Blattkultur ist sanft zur Seele und gut für´s Gewissen und daher auch für unser Wohlbefinden.
Andererseits sind es die Inhaltsstoffe der Naturkosmetik selbst, die uns guttun. Sensible Haut braucht passende Pflege und oft reagiert sie auch auf Zusatzstoffe, die für Haltbarkeit, Duft oder andere Eigenschaften der Cremes sorgen sollen. Die Naturkosmetik von 8sam kommt ohne diese Zusatzstoffe aus. Sie ist vegan, es gibt weder Silikone noch synthetische Duftstoffe, weder Paraffin noch synthetische Farbstoffe. Es gibt nur das reine Naturprodukt mit all seinen wertvollen Inhaltsstoffen.
Birkendestillat zum Beispiel wirkt auf empfindliche, sensible Haut schmerzstillend, entzündungshemmend und verschafft Linderung bei Ekzemen und Hautausschlägen.
Mandelöl mit seinem hohen Anteil an Linolsäure ist besonders zur Pflege empfindlicher Haut geeignet. Seine rückfettende Wirkung macht es besonders für trockene Haut und Neurodermitis geeignet.
Unsere Haut und unsere Psyche müssen mit vielen Stressfaktoren fertigwerden. Helfen wir uns selbst, indem wir auf uns achten, liebevoll mit uns umgehen und unserer Haut die Unterstützung geben, die sie benötigt. 8sam ist dabei eine wertvolle Hilfe!