Unsere Haut. Unsere Gesundheit. Im (Klima)Wandel.

Der Klimawandel – Eine naturgegebene Veränderung, wie sie alle paar tausend Jahre eintritt?
Eine menschengemachte Katastrophe mit Ansage?
Die Meinungen darüber, wie der gegenwärtig zu verzeichnende Klimawandel zustande gekommen ist, gehen weit auseinander. Fakt bleibt allerdings die Existenz dieses Wandels. Egal, welche Meinung wir darüber vertreten, wir alle müssen mit den Folgen leben.

Was geschieht?

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Und ein mächtiger Tropensturm noch keine Klimakrise. Was ist aber, wenn auf einmal ganze Schwärme von Schwalben durch die Luft sausen? Und wenn ein Naturphänomen nach dem anderen aus der Reihe tanzt? Dann darf man mit einiger vorsichtiger Berechtigung von Sommer, bzw. einer Änderung des Klimas reden. Persönliche Empfindungen und Beobachtungen sind eine Sache, die Messungen seriöser Wissenschaftler eine andere. Was lässt sich nachgewiesenermaßen beobachten?
Es wird wärmer, global betrachtet. Ein heißer Sommer für sich, egal wo auf der Erde, ist kein Indiz, aber gemäß dem 5. UN-Klimareport ist die Durchschnittstemperatur weltweit seit etwa 60 Jahren um 0,9 Grad Celsius angestiegen. Die Erwärmung der Meere liegt bei durchschnittlich 0,6 Grad bei den Oberflächentemperaturen. Was soll das schon bewirken? Würde ich ein halbes Grad wärmeres Badewasser überhaupt bemerken?
Beim Badewasser vielleicht nicht, wohl aber in den nördlichen Meeren, in denen die Erwärmung schneller voranschreitet. Was geschieht, wenn ich in meinen kalten Saft ein paar Eiswürfel kippe? Obwohl die Flüssigkeit angenehm kühl oder sogar richtig kalt ist werden die Eiswürfel darin schmelzen, oder? Ähnlich ergeht es den Eismassen im Norden. Auch wenn das Wasser gefühlt immer noch kalt ist (einmal ganz simpel gesprochen) schmelzen die Gletscher und Eisschelfe mit jedem Zehntelgrad Erwärmung schneller. Logisch. Genau das geschieht im Moment. Niemand kann leugnen, dass die Eismassen in der Arktis und in der Antarktis abnehmen. Das kann man anhand von Satellitenaufnahmen ganz klar erkennen.
Was passiert, wenn in meinem Saftglas ein großes Stück Eis schmilzt? Das Glas wird voller, weil Wasser mehr Platz braucht als Eis. Es dehnt sich bei Erwärmung aus. Eben das geschieht in den Weltmeeren. Sie werden voller. Und das Wasser muss irgendwo hin. Dorthin, wo Menschen leben.
Die veränderten Verhältnisse sorgen für weitere Probleme: die Wetterverhältnisse, die wir seit gefühlten Ewigkeiten für selbstverständlich hielten, verändern sich ebenfalls. Allerdings nicht gleichmäßig über den Globus verteilt, sondern unterschiedlich. Daher kommt es in einigen Gegenden zu verstärkter Trockenheit, wie zum Beispiel im Nahen Osten, während anderenorts die Niederschlagsmengen sich stark erhöhen, wie zum Beispiel auch bei uns. Ein Hinweis darauf sind die `Jahrhundertfluten´, die in den 2000er Jahren die Elbe und das Alpenland betrafen.
Die sogenannten Land- oder Sommerregen dagegen werden seltener, ruhige und ausgeglichene Regen, die vom trockenen Boden leicht aufgenommen werden können. Stattdessen häufen sich unwetterartige Platzregen, die den ausgedörrten Boden eher noch wegreißen, als ihn zu durchtränken.
Eine Erfindung der Chinesen, wie es einige wohl vermuten, dürfte der Klimawandel nicht sein, denn auch China bleibt von den Konsequenzen nicht verschont. Seit Anfang der 60er Jahre erlebte China eine Erwärmung von ca. 1,2 Grad C, und während der feuchte Süden noch mehr Wasser abbekam wurde der trockene Norden noch trockener.

Was bedeutet das für uns?

Ganz direkt betrifft uns der Klimawandel, wenn wir von Unwettern oder anderen klimabedingten Katastrophen betroffen sind. Wenn zum Beispiel ein Tornado oder ein Taifun ganze Landstriche verwüstet, wenn Lawinenabgänge die Anwohner bedrohen. Wenn, wie bei uns geschehen, Hochwasser die Häuser beschädigt und Menschen in Lebensgefahr bringt. Wenn durch extreme Trockenheit die Lebensmittelversorgung betroffen ist und Hungersnöte drohen.
Es werden sich aber auch indirekte Konsequenzen ergeben. Durch die Verschiebung der Klimagrenzen ergeben sich ganz neue Möglichkeiten für krankheitsübertragende Insekten. Die Tigermücke, zum Beispiel, wird auch bei uns heimisch und kann potentiell Krankheiten übertragen, mit denen wir bisher nicht konfrontiert waren.
Unser Wohlbefinden hängt direkt ab von unserer Umgebung, von der Umwelt, in der wir leben, an die wir angepasst sind. Wenn sich diese Umwelt verändert, verändert sich auch unser Befinden.
Viele, vor allem ältere oder kranke Menschen, tun sich schwer mit der extremen Hitze, die in den letzten Jahren immer öfter unsere Sommer bestimmt. Dagegen werden unsere Winter milder und trockener. Beides ist ungewohnt und kann unser Wohlbefinden beeinträchtigen.
Durch die verlängerte Pollensaison oder allergene Pflanzen, die neu bei uns heimisch werden, ergeben sich Probleme für Allergiker.
In Ballungsräumen steigt die Luftverschmutzung und belastet die Atmungsorgane oder bewirkt Hautirritationen.
Die Abnahme des stratosphärischen Ozons bewirkt eine verstärkte Einwirkung der energiereichen ultravioletten Strahlung.
Was macht das mit uns? Unser Kreislauf wird durch Hitze belastet, unser Immunsystem durch Allergien, unsere Atmungsorgane und Haut durch die Luftverschmutzung und unsere Haut durch die verstärkte Sonneneinstrahlung.

Was können wir tun?

Gegen die Ursachen des Klimawandels können wir nur indirekt angehen, indem wir unsere Lebensweise verändern, Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu unserer eigenen Sache machen. Was können wir aber direkt tun, um uns zu schützen?
Wir müssen unsere Lebensweise auf das veränderte Klima einstellen. Zum Beispiel sollten wir körperlich anstrengende Tätigkeiten oder Hobbies auf Tageszeiten verschieben, in denen die Hitze nicht ganz so groß ist, zum Beispiel am frühen Morgen.
Wir müssen dafür sorgen, dass wir genügend Flüssigkeit aufnehmen. Wir müssen uns vor Insektenstichen schützen und uns noch mehr vor starker Sonneneinstrahlung in Acht nehmen.
Unsere Gesundheit sollte uns die vermehrten Anstrengungen wert sein. Auch unsere Haut reagiert mittlerweile nicht mehr genauso wie vor ein paar Jahren. Das bedeutet, dass wir unsere Hautpflege anpassen müssen. Schon viel früher als sonst ist es notwendig, auf die passende Hautpflege zu achten.
Die Pflegelinie 8sam von Blattkultur Hamburg, Naturkosmetik und ausschließlich vegan, gibt uns die Möglichkeit, darauf einzugehen. Immer mehr Menschen sind von Hautirritationen betroffen. Unsere Pflege sollte darauf abgestellt sein. Das schützende Passionsfruchtöl, zum Beispiel, beruhigt, stabilisiert und reguliert die Haut durch einen hohen Anteil an Linolsäure, so dass sie sich besser gegen Umwelteinflüsse wehren kann.
Heilend und entzündungshemmend wirkt das Copaibaöl. Beide Öle werden übrigens im Amazonasgebiet ausschließlich durch Wildsammlung gewonnen, so dass der wertvolle Baumbestand erhalten bleibt. 8sam liegt Nachhaltigkeit und Klimaschutz eben am Herzen.
Die starke Sonneneinstrahlung macht auch eine wirkungsvolle Pflege notwendig, Stichwort Anti-Aging. Die Naturkosmetik kann auch hier helfen. Acaibeerenöl, ebenfalls aus dem Amazonasgebiet, wirkt mit einem überaus hohen Anteil an Antioxidantien der Hautalterung, Faltenbildung und Trockenheit entgegen. Anti-Aging vom Feinsten.
Die Natur hält noch immer viele wertvolle Inhaltsstoffe für uns bereit, vor allem auch vegan, die für unsere Hautgesundheit das Beste bieten und uns die Anpassung an ein verändertes Klima erleichtern.