8same Hautpflege beim Fasten!?

Beim Fasten ist unser Körper und Geist nicht nur angestrengt, sondern auch anfälliger/sensibler als gewohnt. Dies wirkt sich auch auf unser größtes Sinnesorgan, die Haut aus. Während der Fastenzeit verhält sich die Haut meist anders. Sie benötigt mehr Aufmerksamkeit, sollte intensiver gepflegt und geschont werden. Gleichzeitig ist aber auch eine regelmäßige, gründliche und porentiefe Reinigung nötig. Die Haut ist also beanspruchter als normalerweise. In der Fastenzeit eine natürliche Pflege ohne irritierende, künstliche Inhaltsstoffe ist die beste Wahl. Je weniger die Hautzellen zusätzlich belastet werden, desto besser.

Unterstützende Pflegeroutine beim Fasten?!

  1. Entgiften
    In jedem Fall wird die Haut entgiften, also über ihre Poren eingelagerte Giftstoffe abgeben. Das geschieht über Schweiß und Hautfette. Die Haut wird daher eventuell mehr schwitzen und fettiger sein als gewohnt. Daher muss sie regelmäßig und porentief gereinigt werden, um zu vermeiden das Poren verstopfen und unangenehme Gerüche entstehen können (die ganz natürlich durch die Entgiftung entstehen können).
  2. Trockene Haut
    Weil der Entgiftungsprozess die Haut irritiert und das natürliche Gleichgewicht der Haut durcheinander bringt, kann es teilweise zu ungewohnt trockener Haut kommen. Da die Haut auch über Fett und Talg Giftstoffe abgibt, kann nach beendeter Entgiftung die eigene Produktion des Hautfettes nicht schnell genug nachkommen. Ungewohnt trockene Haut braucht dann Unterstützung. Die Hautbarriere sollte mit entsprechender Pflege geschützt und unterstützt werden.
  3. Hautreizungen
    Auch wenn Giftstoffe lange in den Poren eingelagert wurden, sobald die Entgiftung beginnt und die Stoffe sozusagen zu Tage kommen, kann die Haut darauf mit Reizungen reagieren. Die Haut reagiert eventuell mit Irritationen oder besonderer Empfindlichkeit. Dieser vorübergehende Zustand ist kein Grund zur Beunruhigung, wenn sie nach der Fastenzeit wieder abklingt. Beruhigende und heilende Pflegeprodukte können die Haut in dieser Zeit sehr gut unterstützen.
  4. Achtsamkeit
    Grundsätzlich kommt es während dem Fasten darauf an, dass sie die richtige Einstellung dazu haben und in dieser Zeit dem eigenen Körper genügend Aufmerksamkeit und Achtsamkeit schenken. Gefühle, Veränderungen und Bedürfnisse sind wichtige Anzeichen dafür, dass sich im Körper und auch im Geist etwas verändert. Sie sollten wichtig genommen und erforscht werden. Vor allem die Haut ist ein bedeutendes Organ, wenn sie achtsam behandelt wird, spiegelt sie wieder, was in uns und um uns herum passiert. Sie zeigt, was richtig oder falsch läuft und kann damit auch wichtige Veränderungen in Gang setzen. Gehen Sie an die frische Luft, bewegen Sie sich achtsam, aber überanstrengen Sie sich nicht. Finden Sie ihr eigenes Gleichgewicht.
  5. Massagen und Wechselduschen
    Um die Haut bei ihrer Entgiftung zu unterstützen, können einige simple Gewohnheiten helfen, die für gute Durchblutung und Zellerneuerung sorgen.
    Zum einen sind regelmäßige Wechselduschen empfehlenswert. Das macht wach, kurbelt die Durchblutung sehr schnell an und hilft den Poren, sich abwechselnd zu öffnen und zu schließen. Dadurch fließen Schweiß, Talg und Giftstoffe schneller ab.
    Zum anderen können sanfte Massagen die Haut ebenfalls durchbluten und sie von toten Hautzellen befreien. Am besten wird dazu ein sanfter Konjak-Schwamm verwendet. Scharfe Peelings können die Haut zu sehr beanspruchen und zusätzlich reizen.
  6. Die richtigen Hautpflege-Produkte
    In der Zeit des Fastens geht es nicht nur darum, Giftstoffe aus den Körperzellen aus zu schwemmen. Auch der Geist und das ganze Leben sollte entlastet und befreit werden von negativen Einflüssen. Daher ist die Fastenzeit auch eine Zeit, in der die Pflege achtsam abläuft. Es sollte Wert darauf gelegt werden, dass die Produkte natürlich und ethisch korrekt sind. Die Pflege könnte daher vegan und frei von chemischen Inhaltsstoffen sein. Zertifizierte Naturkosmetik erfüllt dabei alle Kriterien, die jetzt wichtig sind.Reinigungsprodukte
    Die Haut muss mehrmals täglich, mindestens morgens und abends, sanft, aber porentief von Schweiß und Talg gereinigt werden. Milde Reinigungsprodukte, die auch wertvolle Öle beinhalten, reinigen porentief und gleichzeitig pflegen sie schon beim Reinigen. Die Haut wird nicht erneut mit schädlichen, chemischen Stoffen belastet und kann sich nach der Reinigung erholen. Seifen oder Tenside sollten tabu sein, denn sie reinigen die Haut zwar porentief, aber trocknen auch sehr aggressiv aus. Der PH Wert der Haut wird dadurch aus der Balance gebracht und braucht sehr lange, um wieder ein Gleichgewicht zu erlangen.
    Feuchtigkeitspflege
    Da die Haut jetzt öfter gereinigt wird, verliert sie dabei auch mehr Feuchtigkeit. Eine gute Feuchtigkeitscreme, oder naturreine Öle sollten den Verlust ausgleichen. Somit kann Irritationen und Reizungen vermieden, oder zumindest eingeschränkt werden. Die Pflege sollte konsequent nach jeder Reinigung stattfinden, auch dann, wenn die Haut nur kurz mit Wasser abgewaschen wurde. Ausgleichende und beruhigende Inhaltsstoffe sind nun das A und O.
    Reine Öle oder pflanzliche Fette sind die simpelste und einfachste Hautpflege. Sie sind vegan, ohne unnötige oder reizende Inhaltsstoffe und können passend für die jeweiligen Bedürfnisse der eigenen Haut ausgewählt werden.

Solltet ihr Fragen haben, so schreibt uns gern an service@blattkultur.com

Achtsame und frühlings-hafte Grüße!

Euer BLATTKULTUR-TEAM