Copaibaöl – beruhigende Pflege bei Neurodermitis und Akne!

Copaibaöl für die Haut.

Copaibaöl ist ein ölhaltiges Baumharz, das von der Pflanzengattung Copaifera stammt. Man kennt es in Europa als Copaibabalsam. Die Pflanzengattung der Copaifera gehört zu den Johannisbrotgewächsen, die ursprünglich aus Afrika und der Neotropis stammen. Die Neotropis ist das biogeografische Gebiet Mittel- und Südamerika ohne südliche Anden, Westindische Inseln, Südmexiko und Südflorida. Über einige Jahrmillionen war die Neotropis von Nordamerika getrennt, weshalb sich hier eine eigenständige Fauna und Flora entwickelte, zu der auch die Pflanzengattung Copaifera gehört.

Copaibaöl mit außerordentlichem Potenzial

Die Pflanzen der Copaifera langsdorfii lassen sich vielseitig verwenden. So eignet sich das leichte Holz ausgezeichnet zum Verfeuern, außerdem kann aus ihm ein Ölgemisch aus Terpenen gewonnen werden, das wiederum eine gute Basis für Biodiesel darstellt. Für die Medizin ist der Balsam aus dem Copaibaöl bedeutsam. Er wird abgezapft und kann dann mit Wasserdampf destilliert oder getrocknet werden. Dieser Balsam ist schon seit sehr langer Zeit eine wichtige Zutat der indigenen Volksmedizin, weil Copaiba ausgezeichnet Entzündungen hemmt. Die Europäer wurden schon Mitte des 17. Jahrhunderts auf Copaibaöl aufmerksam, dann galt es lange als Standardmedizin für die Behandlung von Entzündungen. Es kam dann im 19. Jahrhundert aus der Mode, doch nun entdeckt man es wieder. Aktuelle Studien legen nämlich nahe, dass es sich sehr gut als Adjuvans (Zutat) in topischen Formulierungen eignet, mit denen man auch heute wieder infizierte Wunden behandelt. Besonders wichtig ist diese Anwendung, weil Copaibaöl auch dann wirkt, wenn die Entzündung durch einen gegen Antibiotika resistenten und grampositiven Bakterienstamm verursacht wird. Auch gegen Pilze ist das Öl wirksam. Die klassische indigene Medizin (Medizin der Indios bzw. eingeborenen Stämme) kennt reines Copaiba seit ewigen Zeiten als natürliches Antimykotikum. Es kann gut gegen Schuppenflechten und andere hartnäckige Hauterkrankungen wirken. Traditionelle Anwendungen von Copaibaöl sind:

  • gegen chronischen Husten und Bronchitis
  • zur Potenzierung des Immunsystems
  • zur Behandlung von Akne
  • als Adjuvans bei Wundinfekten
  • als Massageöl bei entzündeten Gelenken und Muskeln
  • zur inneren Anwendung bei Magengeschwüren und Gastritis
  • zur Behandlung von Infektionen der Harnwege, von Neurodermitis, Nagelpilz und Dermatitis

Wertvolle Inhaltsstoffe von Copaibaöl

Die Zusammensetzung des kraftvollen Harzes ist einzigartig, woraus die vielseitigen Verwendungen resultieren. Bioaktive Substanzen im Copaibaöl sind sogenannte Phytochemikalien bzw. Sesquiterpene. Reines Copaibaöl besteht zu über 50 % aus Terpensäuren, Diterpenen und Sesquiterpenen. Die dominanten Inhaltsstoffe sind β-Caryophyllen, Calamenen sowie Copal-, Hardwickii- und Kaurensäure. Teilweise gibt es diese Phytochemikalien in dieser Zusammensetzung nur im Copaibaöl. Mit 480.000 ppm (Teilen pro Million) enthält Copaiba von allen natürlichen Quellen die meisten β-Caryophyllen. Diese wiederum sind ein CB2-Agonist, der am menschlichen ECD (Encannabinoidsystem) andockt und erstaunliche antiinflammatorische (entzündungshemmende) Effekte bewirkt.

Wer Copaibaöl bezieht, sollte darauf achten, dass es möglichst nicht mit Glycerin gestreckt wurde. Das schmälert sein Potenzial. Die besten Sorten stammen aus wilden Bäumen. In Biodiversitäts-Hotspots wird das Harz gezapft und vor Ort direkt abgefüllt, es enthält dadurch keine Füllstoffe. Seine Reinheit entspricht dem Copaibaöl, das auch indigene Ureinwohner verwenden.

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